escape small
Sehnsucht

Lemolo - Letters


Wälz mich im Bett hin und her;
von links nach rechts;
lass meinen Kopf vom Bettrand baumeln,
während nur ein einziger Gedanke in meinem
Kopf seine endlos langen Bahnen zieht.
Er verdrängt alle Anderen;
im Hier und Jetzt für mich unwichtigen Gedanken;
stellt sich an die Spitze vorran und lässt von mir nicht mehr ab.
Streife mir mehrere Male durchs Haar;
leicht gefrustete Seufzer;
schließe meine Augen und bin schon wieder bei Dir;
immer wieder so nah, so real, so betörend verlockend,
dass ich für immer meine Augen schließen möcht.
Und doch so fern, dass es nicht einmal reichen würde,
wenn ich meine Arme nach dir ausbreiten würde.

So bleib ich doch hier liegen und denk nach;
weiß nicht weiter;
hoff' dir gehts genauso wie mir,
da mir durch diese liebliche Annahme leichter ums Herz wird.

So bleib ich doch hier liegen und träum vor mich hin;
wie wir uns wiedersehn werden;
wie sich die erste Berührung anfühlt;
über was wir diskutieren werden
und eben all' diese Dinge mit Dir.

So bleib ich doch hier liegen
und lausche der Musik, die in meinen Ohren dröhnt,
wobei ich allmählich versinke;
leblos einen Punkt fixiere
und mir vorstelle wie dieses Gedicht weitergeht.
Wie zu jedem Tag, an dem du nicht bei mir bist
eine neue Zeile wie von allein hinzugefügt wird.

So bleib ich doch hier liegen
und warte Nacht für Nacht, dass mich ein leises Summen
aus dem Schlaf holt
und mich mit einer zuckersüßen Nachricht von Dir überrascht!
-
aber leider keine Spur davon...
21.8.11 20:45


Liebe Part I & II

The Pusher - blinded by the dark

LIEBE PART I


Und da war der Anfang von allem.
Wo aus zwei Hälften ein Ganzes wurde.
Wo unsere Liebe entstand.
Wo wir durch eine rosarote Brille die Welt
entdeckten - selbst nachts.
Durch meine rosarote Brille schaue ich durch deine
& versinke allmählich in deinen Augen;
verweile dort an diesem magischen Ort -
da alles so voller Liebe trunken ist.
Und wir verlieren uns ineinander;
das Kribbeln immer intensiver;
die Höhenflüge immer höher - immer dabei bedacht nicht in die Tiefe zu stürzen.
Und immer wieder diese eine Frage:
Wie lange hält dieser Traumzustand?
Denn immer wieder erklingen aus deinem Mund "für immer und ewig"
Meinst du dann auch für immer und ewig?
Auch in 20 Jahren?
Oder trennen sich unsere Wege & wir begegnen uns in der Ewigkeit?
Fragen über Fragen, die nicht zählen in dem Moment wo wir
unsere rosaroten Brillen tragen!
Nimm Sie bitte nicht ab; du würdest geblendet werden!





LIEBE PART II


Und da war das Ende von allem.
Wo aus dem scheinbar unzertrennlichen Ganzen zwei Hälften wurden.
Wo unsere Liebe ihre Grenzen erreichten.
Wo ich widerwillig meine rosarote Brille absetze,
wodurch das "für immer und ewig" nur eine Floskel wird,
die zur Besänftigung meines Herzens diente.
Denn es kommt eine Zeit, da öden wir uns an;
kennen die Geschichte des anderen in und auswendig.
Marotten die wir anfangs ach so süß fanden,
verwandeln sich zu lästigen Dingen, die uns aus der Haut fahren lassen.
Denn es kommt eine Zeit, in der wir die Nähe des anderen allzu gut kennen.
Zu gut, sodass sie uns gleichgültig wird-
Das Lachen welches uns abermals ein Kribbeln hervorbringen konnte,
ist nun auch nicht mehr in der Lage die klaffenden Wunden zuheilen.
Und das Ziel von der Ewigkeit verblasst immer mehr; ist nur noch
ein kleiner Streifen am Horizont & ganz am Ende ein kleiner schwarzer Punkt,
gleich einem Vogel, der der Freiheit entgegen fliegt.


Aber du sagtest ja "für immer und ewig"...
17.8.11 14:23


Es schwächelt.

Florence and the machine - Cosmic Love (accoustic)

Scheinbar ist deine Sehnsucht, dein Verlangen, deine Liebe zu mir doch nicht so stark wie sie sich gibt, wenn sie nicht einmal Regentropfen und deine Trägheit bezwingen kann.
Schwach. Sehr schwach!
14.8.11 19:52


Tiefe.

Tori Amos - Spring Haze

Auf der Suche nach einem Fünkchen Wahrheit in deinen Sätzen, kämpf' ich mich durch den dichtesten Dschungel & eiskalte Wellen reißen mich in die Tiefe hinab.
Lebendig begraben unter einem Meer von undurchsichtigen Lügen.
7.7.11 23:34


Mechanisch.

The Cinematic Orchestra - Dawn

Ich stöhne immer lauter, nur für Dich,
damit ich dich erreiche, bei dir bin,
dich wecke & aufrüttle.
Hauche meinen heißen Atem dir ins Ohr,
um auf mich aufmerksam zu machen,
um deine Sinne zu betören.
Es klappt nicht.
Du bist woanders - weit weg -
wo ich dich nicht finden kann...
Dein Blick ist so leer.
Du willst hier nicht sein - in diesem Moment,
in dieser Sekunde, nicht wahr?!
Funktionierst wie eine Maschine - kalt,
keine Spur von Gefühl
& ich, ich lass mich gehen;
leite mich von meinen Gefühlen, die an dir
abprallen wie riesengroße Regentropfen.
Mein Körper - pulsierend & heiß -
bewegt sich rhythmisch & windend in meiner
unbändigten Lust.
Kaum zu stoppen - schließe meine Augen;
es raubt mir den Verstand;
kann keinen klaren Gedanken mehr fassen
- bin betäubt.
Will in deine Augen blicken & finde mich im Nichts wieder.
Was siehst du?
Dein Ideal, was nicht ich bin, weil ich unter all'
den prächtien Rosen, nur ein Gänseblümchen bin.
Du findest schließlich meinen Blick
& schließt deine Augen mechanisch,
weil es eben dazu gehört - reine Formsache & vorprogrammiert.
Machst mich immer heißer & heißer
- bin am verglühen & du lässt mich fallen - eiskalt.
- bin am erfrieren.
& immer weiter rückst du in die Ferne;
es fällt mir immer schwerer dich bei mir zu behalten.
Ich will dich halten; dich berühren - dich lieben;
doch du weisst mich ab, denn das gehört hier
scheinbar nicht ins Programm.
Abweisung. Immer und immer wieder.
Jedes Mal Leere.
Und ich frag mich was fühlst du?
Was willst du?
Sag mir wen oder was begehrst du?
Mich nicht.
5.7.11 19:32


Privatvorstellung

Hannah Simonis & Nina Müller - Luftschloss



Gefällt mir garnicht; geht mir gegen den Strich
Was soll das?
Warum tanzt nicht alles nach meiner Wenigkeit?
Warum steht das Universium nicht still, wenn ich die Luft anhalte?
Die Zeit geht einfach so erbarmungslos weiter; hat kein Mitleid
und es geht zu Ende?
Nicht wahr; das Ende naht - du weißt es doch!
Wäre ich doch der Regisseur...
Mit einem Schnipps da ist alles weg
Mit einem Schnipps da wärst du da
Mit einem Schnipps da spür' ich deine heißen Küsse auf meiner Haut

Schnipps; Schnipps; Schnipps!

- In den Momenten wo du mir am weitesten entfernt bist; sehnt sich mein Herz am meisten nach Dir.
5.8.10 02:31


Tänzelnde Tropfen im Mondschein.

Alin Coen - Wer bist du

Ich liebe diese Nächte.
Diese Nächte, bei der man in seinem frisch gemachten
Bett liegt;
das Gefühl von Sicherheit wohlig
in seinem Bauch spürt
und der Geruch von Waschmittel einem in die Nase steigt;
gepaart mit saurem Regen,
da man das Fenster aufgelassen hatte;
kein Gedanke daran verschwendet, dass surrende,
blutigierige Biester zu sich ins Bett steigen.
Nur einzig allein um dem Regen zulauschen;
jeden einzelnen, kalten Tropfen auf dem
heißen Asphalt prasseln zuhören.
Es ist weit um Mitternacht,
jeder noch so kleine Geist von dannen;
haben sich ein trockenes Asyl gesucht ,
um genau wie ich
den Tropfen bei ihrem Tanzspiel zu zusehen;
denn dieses bewegende,
eigentlich aufwühlende Szenario löst eine völlige,
still schweigende Harmonie aus, die keiner,
außer die vorbeirasenden,
abgasproduzierenden Automobilen stören möchte.
Dies ist eine Nacht, wo ich das Licht ausschalte;
mich in meine duftende Bettwäsche kuschle
und es mir zum ersten Mal egal ist,
ob ich diesen Moment alleine genieße.
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Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage...
blablablubber - kann's nicht mehr hören;
auswendig lernen; aufsagen; vor mich herbrabbeln;
lesen; sehen; verstehen usw. Klabautermann taramtammtamm!
29.7.10 21:37


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